Abnehmen Bewegung
5. Januar, 2010 von Moderator
Warum Sport beim Abnehmen ein unbedingtes Muss ist
Während so mancher, der sich mit überflüssigen Pfunden plagt eine geminderte Kalorienzufuhr oder die Ernährungsumstellung noch hinnehmen kann, um abzunehmen, drücken sich viele davor sich mehr zu Bewegen.
Dabei ist Sport von Nöten, um auf Dauer schlank und fit zu bleiben, vor allem die Fitness und Gesundheit stehen im Mittelpunkt: Ein Übergewichtiger, der sich bewegt, lebt letztlich gesünder als ein Übergewichtiger, der sich nicht bewegt.
Denn regelmäßige Bewegung senkt das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko, insbesondere bei Schwergewichten, da dadurch die gefährliche Verstopfung der Blutadern mit Fett- und Eiweißablagerung verhindert wird.
Natürlich sollten sie keine übertriebenen Hoffnungen in den Abnahmeeffekt durch Sport setzen, und womöglich meinen, dass sie weiter essen können wie bisher, ein wenig Sport treiben, und schon purzeln die Pfunde. So einfach ist das auch wieder nicht.
Selbst wenn man joggt, eine der Sportarten mit dem höchsten Kalorienverbrauch, muss man dies über 8 Stunden tun, um ein Kilogramm Fettmasse zu verbrennen.
Dennoch führt kein Weg daran vorbei Sport zu treiben, wenn man abnehmen will, denn immerhin wird so Energie verbraucht, die beim herumsitzen nicht abgebaut und in Fett umgewandelt würde.
Zudem muss man bedenken, dass wie bereits erläutert beim Abnehmen zuerst das Eiweiß im Körper, und damit die Muskelmasse angegangen und abgebaut wird, um Energie zu gewinnen, erst danach verwertet der Körper das Fett.
Um also nicht alle Muskeln zu verlieren, ist Sport nötig, zumal dadurch mehr Muskelmasse entsteht, und schließlich verbrauchen Muskeln selbst im Ruhezustand mehr Energie, als Fettmasse es tut.
Natürlich fällt jede Bewegung und jeder Sport schwerer, je mehr Kilos man mit sich trägt, doch sollte man sich am Anfang ohnehin nicht übernehmen, lieber nach und nach steigern, bevor man noch einen Herzinfarkt erleidet.
Lieber klein anfangen und sich langsam steigern, vor allem aber mehr Bewegung in den Alltag einbauen. Zum Beispiel mehr Wege zu Fuß gehen, oder mit dem Fahrrad zurücklegen, anstatt wegen allen 100 Metern das Auto anzulassen, und einen etwas flotteren Gang beim Gehen einlegen. Oder eine Bushaltestelle früher aussteigen als gewohnt, und den Restweg zu Fuß gehen, oder auch Treppen steigen anstatt die Rolltreppe und den Fahrstuhl zu nutzen.
Sie werden sich wundern was allein diese kleinen Alltagsdinge schon an gesteigertem Kalorienverbrauch ausmachen, und vor allem merkt man langsam wie man fitter wird, und nicht schon im ersten Stockwerk nach Treppensteigen außer Atem ist.
Allgemein gilt, ein leichtes, dafür längeres Training ist besser zum abnehmen geeignet, als jeweils kurze aber intensive Bewegungsepisoden. Zum einen, weil es den Körper und vor allem das Herz weniger belastet, und zum anderen, weil bei längerer Bewegung auch mehr Kalorien verbrannt werden.
Insgesamt verbraucht man also auch mehr aus Fett gewonnene Energie, wenn man es durchhält bei mäßiger Belastung 2 Stunden zu wandern, als wenn man nach 5 Minuten rennen schon völlig außer Atem ist und aufgibt. Für Anfänger ist ein leicht erhöhter Puls von 120 bis 130 der ideale Bereich, in dem das Training ablaufen sollte, so dass man noch Luft bekommt und sich sogar noch unterhalten kann.
Vor allem steigert es natürlich die Motivation viel mehr wenn man solch kleine Erfolgserlebnisse hat, dass man auch nach einer halben Stunde flottem Gehen noch reden kann, als wenn man nach 10 Minuten joggen schon so überstrapaziert ist, dass man kaum atmen kann.
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